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Mit kleinen Hausfrauentricks Strom sparen

Einer der größten Stromfresser im durchschnittlichen deutschen Haushalt ist der elektrische Wäschetrockner. Hier liegt ein gewaltiges Potential zum Strom sparen, denn oft ist es nur die eigene Bequemlichkeit, die einen die Wäsche zum Trocknen dort hinein packen lässt. Im Sommerhalbjahr sollte man die Wäsche ins Freie hängen. Dann riecht sie nicht nur frischer, sondern ein bisschen Wind macht sie genauso weich wie der Lüfter im Trockner.

Eine weitere Möglichkeit zum Strom sparen liegt darin, die Wäsche so zu legen, dass man sie nicht bügeln muss. Frisch gewaschene und glatt gelegte Bettwäsche legt man am besten ganz unten in den Stapel. Durch den Druck der darüber liegenden Teile erzielt man den gleichen Effekt, als wenn man sie mangeln würde und kann dadurch nicht nur Arbeitszeit, sondern auch Strom sparen. Das gilt auch für Handtücher und Geschirrtücher. Auch T-Shirts müssen nicht gebügelt werden, wenn man sie auf einem Kleiderbügel aus Kunststoff im Wind trocknen lässt.

Ein weiterer beliebter Hausfrauentrick zum Strom sparen ist das Etagenkochen. Wenn man die Kartoffeln beispielsweise in einem schmaleren Topf kocht, kann man obenauf das Gemüse zum Garen packen, nachdem man es auf der gleichen Herdplatte vorher kurz aufgekocht hat. Auf diese Weise kann man pro Jahr so einige Dutzend Kilowattstunden an Strom sparen. Das gilt vor allem, wenn man die Restwärme der Herdplatten nach dem Abschalten zum Nachgaren ausnutzt.

Eine gute Hilfe zum Strom sparen in der Küche sind auch Thermoschüsseln, in denen man beispielsweise Nudeln nur mit kochendem Wasser übergießen und abgedeckt ziehen lassen braucht. Im Wasserkocher wird ein Liter Wasser binnen zwei Minuten zum Kochen gebracht, während man zum Garen auf der Herdplatte für die Nudeln fünfzehn Minuten bräuchte. Schon aus diesem Vergleich wird das Potential zum Strom sparen deutlich.

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