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Strom sparen im Haushalt

Die letzte Erhöhung der Strompreise wird vielen noch in schmerzlicher Erinnerung sein. Üblicherweise folgen darauf zwei bis drei Tage, an denen man sich bemüht, überall das Licht wieder auszumachen, wenn man den Raum verlässt, und sich flüchtig Gedanken über die Anschaffung eines neuen Kühlschranks macht, die man dann bald wieder verwirft.
Damit allein ist es jedoch lange nicht getan, wenn man wirklich etwas ändern will - die größten Stromfresser im Haushalt sind eindeutig unsere schlechten Gewohnheiten, und die wird man gar nicht so einfach los.

Sparen Sie mit einigen wenigen Grundregeln Energie

Erste Grundregel: Ausschalten statt Standby. Der Verbrauch von Geräten im Standby-Betrieb ist in Summe so groß, das allein dafür ganze Kraftwerke benötigt werden.
Die gängige Assoziation von „Strom sparen“ mit „Licht“ ist nicht ganz so falsch – grundsätzlich sollte man darauf achten, nicht mehr Licht anzulassen, als man tatsächlich unbedingt braucht. Und nachdem die alt vertrauten Glühbirnen zum größten Teil Wärme und nur zum kleineren Teil Licht produzieren, tut man gut daran, sie ehest möglich durch Energiesparlampen zu ersetzen. Noch besser wären LED-Lampen, aber deren Licht ist für manche Leute etwas gewöhnungsbedürftig. Sparen Sie ganz einfach mit modernen Energiesparlampen. Diese bieten bereits heute gleiche Leuchtkraft wie herkömmliche Glühbirnen.

Stromfresser Wäschetrockner

Wer meint auf den Wäschetrockner nicht verzichten zu können, sollte sich auch bewusst machen, dass diese Geräte eben auch geradezu Unmengen an Strom benötigen – vielleicht fällt dann ab und an die Wahl der Wäscheleine als Alternative doch ein bisschen leichter.

Zusatzheizungen

Strom-Zusatzheizungen sind zwar schrecklich praktisch, gehören aber wie die Wäschetrockner ebenso zur Kategorie Stromverschlinger.
Besonderes Augenmerk sollte man auch den Kühlgeräten widmen, vor allem wenn sie schon älter sind: diese Geräte können, auch wenn sie scheinbar noch funktionieren, bereits defekt sein und einen monströsen Stromverbrauch verursachen.

Ernergieverbrauch messen

Um die größten Stromverbraucher im Haushalt herauszufinden und ganz allgemein einschätzen zu können, welche Geräte wie viel verbrauchen, empfiehlt sich der Einsatz eines „Stromdetektivs“: Diese kleinen Messgeräte können an den Steckdosen angebracht werden und geben Auskunft über die Menge des aus der jeweiligen Steckdose bezogenen Stroms. Manche Stromanbieter stellen ihren Kunden den Stromdetektiv sogar kostenlos zur Verfügung.

Fazit: Um seinen Stromverbrauch wirklich nachhaltig zu senken, bedarf es ein bisschen Disziplin und der Bereitschaft, alte Gewohnheiten auch mal zu ändern. Nicht zuletzt profitiert ja auch die Haushaltskasse davon.

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